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  • Creative Tool Navigator

    Creative Tool Navigator

    Die digitale Workshop-Reihe „Creative Tool Navigator“ wurde vom iuh – Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule Mainz im Rahmen des Projektes „Creative Startup Navigator“ angeboten. Das Projekt wird vom Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz (MWVLW) und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

    Ziel der Workshop-Reihe war es, den Teilnehmer:innen kreative Methoden, zum Beispiel für ihre Gründung insbesondere im Kultur- und Kreativsektor zu vermitteln und sie über das Projekt zu informieren, aber auch von den Teilnehmer:innen Inspirationen für den zweiten Projektabschnitt einzuholen. Es gab bis jetzt drei Workshop-Blocks: #1 Nothing is as easy as innovation, #2 Nothing is as easy as inspiration und #3 Nothing is as easy as financing.

    Im ersten Workshop-Block „#1 Nothing is as easy as innovation“ drehte sich alles um das Product Field. Nach einer kurzen Vorstellung des Tools ging es in die direkte Anwendung. Die Teilnehmer:innen lernten, wie man mithilfe des Tools die Komplexität von Innovationen navigieren kann und gleichzeitig die Perspektiven aller Beteiligten im Blick behält. Das hilft bei der Entwicklung einer Innovation den Fokus zu finden, sie anderen gegenüber überzeugend zu kommunizieren und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

    Im zweiten Workshop-Block „#2 Nothing is as easy as inspiration“ drehte sich alles um kreative Ideenentwicklung. Kreativitätstechniken bieten strukturelle und mentale Hilfe, um auch in eher ideenfeindlichen Situationen leicht neue Gedankenkombinationen (Ideen) entwickeln zu können. In jedem der drei Workshops wurde ein neues Tool vorgestellt und anhand von kurzen Übungen direkt angewandt. Folgende Tools wurden erprobt: die Inspirations Cards, die 6-3-5 Methode und die Walt-Disney Methode. Gemeinsam mit den Teilnehmer:innen konnte so in Erfahrung gebracht werden, welches der Tools die Kreativität am meisten anregt und zur Visualisierung und Weiterentwicklung innovativer Ideen führt.

    Im dritten Workshop-Block „#3 Nothing is as easy as financing “ lernten die Teilnehmer:innen alles, was sie für die erfolgreiche Umsetzung einer Crowdfunding-Kampagne wissen müssen. Neben der Vermittlung des theoretischen Wissens und der Vorstellung eines Best-Practices, stand vor allem die Entwicklung einer eigenen Crowdfunding Kampagne mit einer selbst mitgebrachten Idee im Fokus. Die Workshops fanden mit dem Crowdfunding Enthusiast, zertifiziertem Crowdfunding-Manager und Serien-Crowdfunder Bernhard Lorig vom Gründungsbüro der TU & HS Kaiserslautern statt. Als Best-Practice Beispiel hat sich Michaela Wenner vom Studio Fun vorgestellt und über ihre Erfahrungen mit ihrer Crowdfunding Kampagne berichtet.

  • COVID-19

    COVID-19

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unsere Büros derzeit nur sporadisch besetzt sind. Damit wir Ihr Anliegen schnellstmöglich bearbeiten können, kontaktieren Sie unsere Mitarbeiter*innen bitte ausschließlich per E-Mail. Die jeweiligen Kontaktdaten finden Sie unter TEAM.

    Beachten Sie darüber hinaus die Informationen auf der Internetseite hs-mz.de/corona

    Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

    Ihr iuh – Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule Mainz

  • EXIST-Gründerstipendium: Anchorpoint

    EXIST-Gründerstipendium: Anchorpoint

    EXIST-Gründerstipendium: Anchorpoint

    Es ist nicht leicht ein Startup zu gründen. Es gehört eine Menge Mut und Enthusiasmus dazu, hierfür auch einen gut dotierten festen Job aufzugeben, wie im vorliegenden Fall zum Beispiel am ZDF. Und es macht das ganze Vorhaben nicht einfacher, wenn eine solche Gründung auch noch in die Hochzeit der Pandemie fällt. Das Start-up-Team Anchorpoint, bestehend aus Jochen Hunz, Matthäus Niedoba und Dennis Schlösser, haben aber all diese Herausforderungen hervorragend gemeistert. Das Team wurde seit August 2020 bis Ende Juli 2021 als ein mit einem EXIST-Gründerstipendium gefördertes Gründungsprojekt an der Hochschule Mainz unterstützt und gecoacht. Die Projektleitung des EXIST-Vorhabens für die Hochschule Mainz hatte Prof. Dr. Elmar D. Konrad, Leiter des iuh – Institut für unternehmerisches Handeln, inne. Dem Team Anchorpoint wurde zudem an der Hochschule ein Raum gegenüber dem iuh zur Verfügung gestellt. Als Mentor fungierte Prof. Tjark Ihmels, Professor für Interaktive Gestaltung am Fachbereich Gestaltung. Anchorpoint hat die EXIST-Förderzeit sehr erfolgreich und mit sehr guten Zukunftsaussichten abgeschlossen und steht nun auf eigenen unternehmerischen Beinen. Für den weiteren unternehmerischen Weg wünsche wir anchorpoint: vivat, crescat, floreat ad multos annos!

    Executive Summary

    In Filmen kaum wegzudenken, in Videospielen die technische Grundlage und in Branchen wie Automobil, Medizin oder Möbeldesign auf dem Vormarsch – 3DComputergrafik ist überall präsent, auch dort, wo wir sie nicht erwarten. 3D-Grafik ist komplex und wird immer komplexer. Vor zwanzig Jahren benötigte eine Computerspielfigur einen Grafiker und einige Kilobyte an Daten. Heute braucht es dafür ein ganzes Team und Daten in Dimensionen mehrerer Gigabyte. In derart aufwändig gewordenen Projekten werden Koordination und Übersicht zur Herausforderung. Überlastung und Komplexitätsmanagement verbrauchen Unmengen an Zeit und Ressourcen und führen zu Frustration bei den Beteiligten. Die Fehleranfälligkeit steigt, was zu verpassten Fristen und Überstunden führt.

    Ein vergleichbares Problem gab es bereits zu einem früheren Zeitpunkt in der Softwareentwicklung. Dieses wurde durch die Entwicklung von Plattformen wie „Github“ gelöst, die sich mittlerweile zu einem Industriestandard entwickelt haben. Aufgrund der deutlich höheren Datenmengen und abweichenden, komplexen Dateiformaten sind diese jedoch für den Einsatz in 3D-Projekten nicht geeignet.

    Mit dem Wachstum des Marktes für 3D-Computergrafiken steigt auch der Bedarf nach einer bedienbaren und zuverlässigen Kollaborationsplattform – diesen wollen die Gründer mit ihrer Software decken. Mit dieser Software werden Dokumentation, Versionskontrolle und repetitive Prozesse automatisiert. Sie vernetzt die Macher von 3D-Computergrafik und wird zur zentralen Plattform der Projektarbeit. Durch ihren Einsatz werden Fehler vermieden, Projektkosten gesenkt und die Digitalisierung der 3D-Computergrafik-Branche vorangetrieben.

    Das Team (Matthäus Niedoba, Dennis Schlösser und Jochen Hunz) ist mit den auftretenden Problemen vertraut. Die Teammitglieder bringen wissenschaftlichen Hintergrund und Berufserfahrung aus Wirtschaft, Design und Informatik mit. Zusätzlich griffen sie auf ein berufliches Netzwerk zurück, um ihre Software nah an der Zielgruppe entwickeln zu können. Mit dem EXIST-Gründerstipendium wurde die Software zur Marktreife gebracht und die Unternehmensgründung konnte vorbereitet werden.

  • Creative Entrepreneurship Day

    Creative Entrepreneurship Day

    Am 4. Juli 2019, fand der Creative Entrepreneurship in Mainz statt – quasi der erste Kreativwirtschaftstag Day Rheinland-Pfalz. Dieser Event hatte ein großes positives Echo und der Nachklang hält bis heute an. Es war ein Tag, an dem der Austausch der Kultur- und Kreativwirtschaft im Mittelpunkt stand. Ein Clash of Cultures zwischen Kreativen, Auftraggeber*innen, Wissenschaft, Politik und Financiers. Der ganze Tag hatte eine in sich stimmige Dramaturgie innerhalb sehr spannenden Räume und Orten.

    #debattieren: Grundlegend war an diesem Tag die Frage: Welche Rahmenbedingungen können Kultur- und Kreativschaffende in Rheinland-Pfalz dabei unterstützen, erfolgreich und innovativ zu sein?

    Zu dieser Fragestellung fand im Interimsplenarsaal des rheinland-pfälzischen Landtags eine spannende Debatte mit Vertreter*innen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft und hochkarätigen Referenten*innen wie z.B. Prof. Dr. Günter Faltin im Interimsplenarsaal des Landtags statt. Die lebhaft geführte Debatte wurde mit den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Entrepreneurship-Forschung und der Studie zur Kultur- und Kreativwirtschaft für Rheinland-Pfalz angeheizt.

    #inspirieren: Ob zum Thema „Finanzielle Förderung für Kultur- und Kreativunternehmen in Rheinland-Pfalz“ oder „Wie unterstützen Stadt, Land und Regionen Gründungen in der Kultur- und Kreativwirtschaft?“ Es entstand ein angeregter Dialog sowie ein intensiver Austausch, der auch noch heute nachwirkt.

    #präsentiere: Unter diesem Hashtag haben die Creative People RLP mit ihren Elevator Pitches für lockere Stimmung und viel Interesse gesorgt. Bei den Ständen konnten die Besucher*innen des Creative Entrepreneurship Days viele neue Eindrücke sammeln und mit den erfolgreichen Entrepreneur*innen ins Gespräch kommen.

    Zusätzlich gab es auch die Möglichkeit, Institutionen der Gründungsförderung und Kultur- und Kreativwirtschaft an ihren Ständen kennenzulernen.

    #interagieren: Dieser aufregende Tag könnte man dann bei schönem Wetter, leckerem Wein und Bier mit guter Musik von Lilli Rubin im Innenhof des Landesmuseums Mainz ausklingen lassen. Der erste Creative Entrepreneurship Day RLP mit über 200 Teilnehmer*innen war ein großer Erfolg.

    Damit sich alle die Erinnerungen an diesen Tag jederzeit vor Augen führen können, haben wir vom iuh, zusammen mit Samir Meslem und Blindspot Filmproduktion einen Film gemacht, der deutlich das Motto dieses Tages versinnbildlicht: „creativity is my business!“