Schlagwort: Aktuelles

  • Creative Entrepreneurship Day 5

    Creative Entrepreneurship Day 5

    Das Thema des diesjährigen und fünften Creative Entrepreneurship Day am 24. Juli 2025 war diesmal:

    „Kooperative Internationalität und grenzüberschreitende Kreativität“

    Chancen und Barrieren der Vernetzung in der und durch die Kreativwirtschaft am Beispiel der Deutsch-Französischen Partnerschaft

    Die Kultur- und Kreativwirtschaft (KuKw) hat in den letzten Jahrzehnten zunehmend an ökonomischer aber auch gesellschaftlicher Bedeutung gewonnen. Dies wurde durch die vom iuh – Institut für unternehmerisches Handeln veranstalteten Creative Entrepreneurship Days thematisch gefeiert. Ein immer wichtigerer Faktor stellte hierbei auch die wachsende Internationalisierung dar und die sich daraus ergebenden Chancen aber auch Risiken sowie der geeignete Umgang damit. Daher stand der diesjährige nun zum fünften Mal stattgefundende Creative Entrepreneurship Day diesmal ganz im Zeichen der regionalen und länderspezifischen Besonderheiten und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Kreativen und der KuKw – und hier insbesondere zwischen Frankreich und Deutschland. Und was bot sich da besser an, als die engen Verbindungen zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und der Region Bourgogne-Franche-Comté sowie den Städten Mainz und Dijon zu nutzen.

    Deutsch-Französische Kreativität – Internationalität, Vernetzung und Freundschaft in der und durch die Kreativwirtschaft!

    Deutsch-Französische Kreativität –

    Internationalität, Vernetzung und Freundschaft in der und durch die Kreativwirtschaft!

    kurze Kaffeepause

    kurze Kaffeepause

    (Abschluss 19:00 Uhr)

     

     

    Referent:innen

    Prof. Dr. Elmar D. Konrad
    (Leiter iuh – Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule Mainz)

    Prof. Dr. Elmar D. Konrad ist der Initiator und Gastgeber der Creative Entrepreneurship Days. Seit 2010 hat er die Professur für Interdisziplinäres Gründungsmanagement und Kreatives Unternehmertum an der Hochschule Mainz und somit die erste und einzige fachübergreifende Gründungsprofessur in Rheinland-Pfalz inne.

    Zudem leitet Professor Konrad geschäftsführend das iuh – Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule Mainz. Der Forschungsfokus liegt hierbei auf Cultural Entrepreneurship sowie Gründung und Selbständigkeit in den sogenannten Creative Industries.

     

    Bernhard Schaupp
    (Directeur Maison de Rhénanie-Palatinat, Centre franco-allemand en Bourgogne-Franche-Comté, Dijon)

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer Bernhard Schaupp studierte Musik und Geschichte in Mannheim und Mainz. Seit 2002 lebt und arbeitet er in Dijon, Frankreich, zunächst als Lehrer, Organisator von deutsch-französischen Kulturprojekten sowie als Übersetzer für Dokumentarfilme. Seit 2011 ist er Mitarbeiter im Haus Rheinland-Pfalz (Maison de Rhénanie-Palatinat), dem deutsch-französischen Zentrum in Burgund-Franche-Comté. Im Jahr 2019 übernahm Herr Schaupp die Leitung des Haus Rheinland-Pfalz. Seit 2020 ist er zudem Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland für die Region Burgund-Franche-Comté.

     

    Prof. Dr. Hans-Christoph Reiss
    (Dekan des Fachbereichs Wirtschaft der Hochschule Mainz)

    Prof. Dr. Hans-Christoph Reiss ist seit 1995 Professor an der Hochschule Mainz. 2001 gründete er das Institut für angewandtes Management in der Sozialwirtschaft (ifams), dessen wissenschaftliche Leitung er innehat. Von 2004 bis 2008 war er Vizepräsident der Fachhochschule Mainz. Und von Oktober 2010 bis 2021 war er Geschäftsführer der Dualen Hochschule Rheinland-Pfalz (DHR). Seit Frühjahr 2024 ist Professor Reiss Dekan des Fachbereichs Wirtschaft der Hochschule Mainz.

     

    Andy Becht
    (Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz)

    Andy Becht, geboren 1974 in Landau/Pfalz, studierte Jura an der Universität Mannheim. (1998 erstes juristisches Staatsexamen und 2002 zweites juristisches Staatsexamen). Seine Liebe zur Musik zeigt sich auch in seine Ausbildung am Guitar Institute of Technology, Los Angeles im Jahr 1995. Von 1999 bis 2001 machte er sein Referendariat beim Amtsgericht Landau, der Staatsanwaltschaft Landau und der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd. Ab 2001 war er Mitarbeiter im Deutschen Bundestag (Büro Rainer Brüderle, MdB – Bundeswirtschaftsminister a.D.) und Referendar im Büro des Ministers für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (Hans-Artur Bauckhage). Es folgten Tätigkeiten als Anwalt insb. ab 2008 als zugelassener Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht sowie Engagements in kommunalpolitischen Ämtern. Seit 2016 ist Andy Becht Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz.

     

    Prof. Dr. Max Senges
    (Professor für Entrepreneurship Universität der Künste Berlin und Direktor des Institute of Electronic Business an der UdK Berlin)

    Max Senges ist diplomierter Wirtschaftsinformatiker, promovierter Philosoph und Gastprofessor für Entrepreneurship an der UdK Berlin. Nach der Gründung zweier EdTech-Startups und einer elfjährigen Tätigkeit bei Google, hat Max Senges die Peer- Learning-Methodik für sich entdeckt. Von 2020 bis 2023 gründete er zwei 42 Software- Entwicklerhochschulen, die ohne Professoren oder Trainer operieren (www.42.berlin). Auf dieser Basis entwickelte und leitet er das Entrepreneurship Peer-Learning Programm der Stiftung Entrepreneurship.

     

    Prof. Dr. Birger Petersen
    (Professor für Musiktheorie, Hochschule für Musik Mainz)

    Birger Petersen studierte an der Musikhochschule Lübeck und an der Christian Albrechts-Universität Kiel (Promotion 2001), war zehn Jahre lang Kirchenmusiker in Eutin und schließlich an der Hochschule für Musik und Theater Rostock tätig (2008 Ernennung zum Professor); 2011 wurde er auf eine Universitätsprofessur für Musiktheorie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz berufen. Birger Petersen war Prorektor und Rektor der Hochschule für Musik Mainz und forschte 2017/2018 am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald. 2021 wurde er mit dem Akademiepreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Er war 2021 Gastprofessor an der University of Middlebury in Vermont (USA) und ist seit 2023 Associate Researcher an der Theologische Universiteit Apeldoorn (NL).

     

    Prof. Dr. Marilena Vecco
    (Professor of Economics and Entrepreneurship, HMA Department Arts and Culture Management, Burgundy School of Business, Dijon)

    Dr. Marilena Vecco ist full Professorin für Volkswirtschaft und Unternehmertum an der Burgundy School of Business (Dijon, Frankreich) und assoziiertes Mitglied des Carmelle and Rémi Marcoux Lehrstuhls für Kunstmanagement an der HEC Montréal (Kanada). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des kulturellen Unternehmertums und Managements, mit besonderem Fokus auf kulturelles Erbe – sowohl materielles als auch immaterielles – sowie auf Kunstmärkte. Mit über 20 Jahren akademischer und beruflicher Erfahrung ist sie als Wissenschaftlerin, Dozentin und Beraterin für verschiedene internationale Organisationen tätig gewesen, darunter die OECD (Zentrum für Unternehmertum, KMU und lokale Entwicklung), die Weltbank und die Europäische Kommission. Dr. Vecco ist Autorin mehrerer Bücher, Buchkapitel und zahlreicher Fachartikel, die in renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht wurden.

     

    Karsten Lehmann
    (Public Affairs Director Germany bei UBISOFT)

    Karsten Lehmann ist seit 2001 in der Gamesbranche tätig. Er konnte umfassende Erfahrungen sowohl im Publishing als auch in der Entwicklung digitaler Spiele sammeln. In seiner aktuellen Rolle als Public Affairs Director Germany bei Ubisoft koordiniert er lokale Policy- und Corporate Social Responsibility-Maßnahmen, die darauf abzielen, das deutsche Branchen-Ökosystem zu stärken. Sein akademischer Hintergrund umfasst ein Studium der Kommunikationswissenschaft, des Marketings und der Politikwissenschaft in Essen. Karsten Lehmann engagiert sich in Verbänden und Beiräten, u.a. in der Regionalvertretung Rheinland-Pfalz des game-Verbandes. Mehr über sein Engagement und die Initiativen von Ubisoft.

     

     

     

    Jonathan Spindler
    (Geschäftsführer des Partnerschaftsverbandes Rheinland-Pfalz/4er-Netzwerk e.V.)

    Jonathan Spindler leitet die Geschäftsstelle des Partnerschaftsverbandes Rheinland-Pfalz in Mainz. Der Partnerschaftsverband ist die einzige Dachorganisation auf Landesebene für Kommunen, Verbände, Institutionen, Kammern und Schulen in Rheinland-Pfalz, die eine Partnerschaft mit Frankreich, Polen und Tschechien pflegen. Seine Mitglieder sind Teil eines einzigartigen Netzwerks von engagierten Bürger:innen, die überall in Rheinland-Pfalz aktiv sind und sich gegenseitig inspirieren.

    Parallel ist Jonathan Spindler auch Regionaler Berater für den Deutsch-Französischen Bürgerfonds in Rheinland-Pfalz. Die Regionalen Berater*innen informieren über die Fördermöglichkeiten des Bürgerfonds, helfen bei der Projektorganisation und machen in ihrer Region Lust auf grenzüberschreitendes Engagement.

    Jesco von Puttkamer
    (Freischaffender Künstler)

    Jesco von Puttkamer lebt und arbeitet in Ingelheim am Rhein. Er studierte Kunsterziehung und Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er unterhält eine eigene künstlerische Produktion und ein eigenes Atelier. Sehr bekannt ist er für seine Skulpturen aus Altmetall. Jesco von Puttkamer ist der Erfinder von „Germany’s smallest Autofabrik“ für Auflagenobjekte. Zudem beschäftigt er sich mit Industriegeschichte, Design und Architektur als Ausgangspunkt für die weitere skulpturale Arbeit aus Metall. Siehe Instagram: jesco.vonputtkamer

     

     

     

    Alexandra Lehmler
    (Saxophone Player, Bandleader, Educater)

    Alexandra Lehmler, geboren 1979 in Bad Ems, ist eine vielfach ausgezeichnete Saxophonistin und Komponistin, die in Mannheim lebt. Sie studierte an den Musikhochschulen in Mannheim, Stuttgart und Paris. Seit über 20 Jahren leitet sie eigene Bands und veröffentlichte bisher neun Alben, darunter „Sundance“, „Jazz, Baby!“ und „Aérial“ mit dem französischen Musiker Franck Tortiller. 2014 erhielt sie den Jazzpreis Baden-Württemberg, 2018 den Kompositionspreis des Neuen Deutschen Jazzpreises. Aktuell engagiert sie sich im Vorstand des Landesverbands Jazz RLP. Zuvor war sie langjährig in der IG Jazz Rhein-Neckar aktiv, außerdem im Vorstand der Deutschen Jazzunion, im Beirat des Deutschen Jazzpreises sowie im Präsidium des Landesmusikrats Rheinland-Pfalz. Als Musikerin ist sie häufig grenzübergreifend zwischen Deutschland und Frankreich unterwegs. Konzertreisen führten sie u. a. nach Japan, Korea, Russland, Abu Dhabi, Rumänien, Frankreich, Italien und Estland. Weitere Informationen und aktuelle Neuigkeiten finden Sie auf www.alexandralehmler.de und auf den gängigen Social-Media-Kanälen.

    Kooperationspartner

    Impressionen des fünften Creative Entrepreneurship Days in Mainz

    Impressionen der letzten Creative Entrepreneurship Days in II – IV in Mainz

    Impressionen des ersten Creative Entrepreneurship Days in Mainz

  • Gratulation zu SUMMA CUM LAUDE

    Gratulation zu SUMMA CUM LAUDE

    Foto: © iuh – Prof. Dr. Elmar Konrad

    Florian Koch hat am 6. Dezember 2024 seine Doktorarbeit „Navigating Paradoxes and Multiple Institutional Logics in Creative Startups“ an der Technischen Universität Darmstadt erfolgreich verteidigt. Seine Promotion begann er am 1. Juli 2020 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule Mainz. Den Vorsitz des Prüfungsausschusses hat Prof. Dr. Dirk Schiereck übernommen. Die Referenten Prof. Dr. Alexander Kock und ich sowie Prof. Dr. Carolin Bock als Beisitzerin haben die Forschungsgebiete von Florian Kochs Dissertation mit ihren Lehrstühlen und Instituten, nämlich Innovation, Entrepreneurship und Startups sowie Kultur- und Kreativwirtschaft, sehr eindrucksvoll vertreten.

    Forschungsfokus: Kreatives Unternehmertum und Innovation

    In seiner Dissertation widmete sich Florian Koch einem äußerst relevanten, jedoch bisher wenig erforschten Themenfeld: dem kreativen Unternehmertum. Dabei konzentrierte er sich insbesondere auf kreative Startups, die Rolle von Kreativteams sowie die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren in Innovationsprozessen und der Geschäftsmodellentwicklung.

    Florian Koch hat insbesondere das für das iuh sehr wichtige Thema des kreativen Unternehmertums miteinbezogen. Grundlegende Forschungsansätze und vertiefte empirische Untersuchungen im Bereich des kreativen Unternehmertums mit Fokus auf kreative Startups und die Einflussfaktoren auf unternehmerisches Verhalten insbesondere von Kreativteams (und hier insbesondere im Kontext von Innovationsprozessen und Geschäftsmodellentwicklung) sind im Kreativsektor eher selten.

    Herausragende Forschungsqualität

    Die hohe Qualität der Forschung von Florian Koch spiegelt sich auch in den Auszeichnungen wider, die seine Arbeit bereits während der Promotionszeit erhalten hat. Ein zentraler Artikel seiner kumulativen Dissertation wurde aus über 1300 Beiträgen ausgewählt und mit dem Conference Best Paper Award der European Academy of Management Conference 2023 in Dublin ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt er den SIG Entrepreneurship Award für das beste Forschungspapier im Bereich Entrepreneurship.

    Relevanz für Forschung und Praxis

    Florian Kochs auch methodisch exzellente Dissertation verbindet dabei alle Studien kohärent und theoretisch fundiert. Und so leistet die Arbeit neben ihrer relevanten Thematik auch durch ihre beispielhafte Theorieentwicklung, ihre innovative methodische Umsetzung und ihre neuartigen Erkenntnisse einen wesentlichen Beitrag zur Forschung und einen relevanten Transferbeitrag in die Praxis.

    SUMMA CUM LAUDE

    Florian Kochs Forschungsleistung wurde daher zu Recht und mehr als verdient mit der Bestnote SUMMA CUM LAUDE gewürdigt.

  • Innovation durch Kreativität – Die Relevanz der Kreativwirtschaft!

    Innovation durch Kreativität – Die Relevanz der Kreativwirtschaft!

    Auch nach der COVID-Pandemie gehört die Kreativwirtschaft zu den wichtigsten und wachstumsstärksten Branchen in Deutschland. Ihr Wachstum hängt von ständiger Innovation ab, die in vielen Sektoren wichtig ist und aufgrund der ihr innewohnenden Spannungen auch eine Herausforderung darstellt. Wie viele andere Branchen ist auch die Kreativwirtschaft nicht nur auf Neues angewiesen, um Verbraucher anzuziehen, sondern auch auf Bekanntes und Vertrautes, um das Verständnis zu fördern und die Nachfrage nach kulturellen Produkten zu stabilisieren. Die Kreativwirtschaft ist dabei in verschiedene Sektoren unterteilt, die jedoch sehr komplex miteinander verknüpft sind. Darüber hinaus spielt die Digitalisierung eine sehr wichtige, aber doch auch sehr unterschiedliche Rolle. Einige Sektoren können, wenn nicht als Treiber der digitalen Innovation, so doch zumindest als Vorreiter digitaler Geschäftsmodelle und Intensivnutzer digitaler Anwendungen angesehen werden.

    Die Akteure in der Kreativwirtschaft spielen mit diesen Spannungen und schaffen Innovationen, welche die Strukturen und Grenzen des Sektors verschieben. Diese Spannungen und Handlungen machen sie zu einem wertvollen Player für die Entwicklung theoretischer Ideen darüber, wer und wo der Ursprung der Innovation ist. Das Zusammenspiel von Kreativität, Innovation und Unternehmertum ist somit ein faszinierendes Forschungsgebiet, das die traditionellen Grenzen zwischen Kunst und Wirtschaft herausfordert.

    Der diesjährige Creative Entrepreneurship Day 4 am 11. Juli 2024 im LUX-Pavillon stand diesmal ganz im Zeichen der wissenschaftlichen Betrachtung von Innovation durch Kreativität. Das iuh – Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule Mainz fungierte dabei als Veranstalter und kooperierte daher thematisch mit dem Jürgen-Hauschildt-Schüler-Kreis sowie dem Arbeitskreis Cultural & Creative Entrepreneurship des FGF – Forschungsnetzwerk Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand e.V.

    Prof. Dr. Hans-Christoph Reiss – Dekan des Fachbereichs Wirtschaft

    Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Georg Gemünden – Emeritus TU Berlin und BI Norwegian Business School
    im Gespräch mit
    Prof. Dr. Elmar D. Konrad – Leiter iuh der Hochschule Mainz

    Prof. Dr. Stefanie Bröring – Lehrstuhl für Entrepreneurship und innovative Geschäftsmodelle an der Ruhr-Universität Bochum

    Prof. Dr. Achim Walter – Lehrstuhl für Gründungs- und Innovationsmanagement der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

    Prof. Dr. Elmar D. Konrad (Podium) und Michael Kunz (Online)

    Prof. Dr. Silja Hartmann – Fachgebiet für Strategische Führung und Nachhaltigkeitsmanagement an der Technischen Universität Berlin

    Prof. Dr. Matthias Weiß – Lehrstuhl für Innovation & Transformation an der Zeppelin University Friedrichhafen

    Prof. Dr. Elmar D. Konrad (Podium) und Nadine Tannreuther (Online)

    Creative Entrepreneurship Day 4 – Begrüßung Prof. Dr. Elmar D. Konrad (Part 1)
    Creative Entrepreneurship Day 4 – Keynote Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Georg Gemünden (Part 2)
    Creative Entrepreneurship Day 4 – Impulsstatement Prof. Dr. Stefanie Bröring (Part 3)
    Creative Entrepreneurship Day 4 – Impulsstatement Prof. Dr. Achim Walter (Part 4)
    Creative Entrepreneurship Day 4 – Vortrag Prof. Dr. Matthias Weiß (Part 5)
    Creative Entrepreneurship Day 4 – Vortrag Prof. Dr. Silja Hartmann (Part 6)

    Rückblick auf die ersten drei Veranstaltungen:

    Fotos: © iuh

  • Symposium zur Zukunft der Gesundheits- und Sozialwirtschaft

    Symposium zur Zukunft der Gesundheits- und Sozialwirtschaft

    Foto: Melanie Bilan


    Am Donnerstag, den 18. April 2024 fand im Rahmen der 60-Jahrfeier des Fachbereichs Wirtschaft der Hochschule Mainz das hybride Symposium zum Thema „Die Zukunft der Gesundheits- und Sozialwirtschaft: Innovativ. Digital. KI-orientiert. Unternehmerisch.“ statt.

    Es wurde von den beiden Instituten des Fachbereichs Wirtschaft, das „iuh – Institut für angewandtes Management in der Sozialwirtschaft“ und das „ifams – Insitut für unternehmerisches Handeln“ veranstaltet.

    Die Gesundheits- und Sozialwirtschaft hat in Deutschland also auch in Mainz und Rheinland-Pfalz eine immer stetig wachsende Aufmerksamkeit und vor allem ökonomische Relevanz bekommen. Das ist sehr deutlich den veröffentlichten Berichten des Bundesverbands Deutsche Start-Ups, an entsprechenden Tagungen, Expertengesprächen oder den Sozialwirtschaftlichen Managementtagungen sowie spezifischen Förderprogrammen aber auch schlicht den Wirtschaftsdaten zu den Healthcare-Start-Up-Raten zu erkennen. Der mächtige Gesundheits- und Sozialmarkt ist dabei in unterschiedliche Sektoren aufgeteilt und hierbei sehr komplex vernetzt.

    Ebenso befindet sich der Sektor durch die Digitalisierung in einem enormen Transformationsprozess und somit vor umwälzenden Herausforderungen. Gerade die Künstliche Intelligenz (KI) als neues Change-Momentum ist mittlerweile in aller Munde. Im LUX diskutieren daher Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden über die Zukunft und deren Auswirkungen, Chancen und Risiken für Gesundheits- und Sozialmarkt.

    Prof. Dr. Hans-Christoph Reiss (ifams) und Prof. Dr. Elmar D. Konrad (iuh)

    Prof. Dr. Susanne Weissman, Präsidentin der Hochschule Mainz

    • Prof. Dr. Dietmar Wolff
      Vizepräsident der Hochschule Hof, Mitbegründer und Vorstand des Fachverbands
      Informationstechnologie in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung (FINSOZ)
    • Petra Dick-Walther
      Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz
    • Peter Kuhn
      Ecosystem Manager – MedTech & AI, 5-HT – Chemistry & Health, Ludwigshafen
    • Birgitta Neumann
      contec GmbH – Die Unternehmens- und Personalberatung der Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Bochum
    • Moderation: Prof. Dr. Elmar D. Konrad
    • Thomas Althammer
      Althammer & Kill GmbH & Co. KG
    • Alexander Schweitzer
      Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes RLP
    • Thomas Voß
      Heilpädagogisch-Therapeutisches Zentrum Neuwied gGmbH
    • Moderation: Prof. Dr. Hans Christoph Reiss

    Fotos: © iuh

  • PRE digital health business

    PRE digital health business

    Innovation durch Digital Health Ventures in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft​

    Relevante Fragestellungen​

    Die Gesundheits- und Sozialwirtschaft (GSW) hat in Deutschland so auch in Mainz und RLP eine immer stetig wachsende Aufmerksamkeit und vor allem ökonomische Relevanz bekommen. Das ist sehr deutlich an den veröffentlichten Berichten des Bundesverbands Deutsche Startups, an entsprechenden Tagungen, den Expertengespräche „Krankenhaus“ oder den sozialwirtschaftlichen Managementtagungen sowie an den spezifischen Förderprogrammen aber auch schlicht an den Wirtschaftsdaten zu den Healthcare-Startup-Raten zu erkennen. Die GSW ist dabei in unterschiedliche Sektoren aufgeteilt, jedoch hierbei sehr komplex vernetzt. Des Weiteren spielt die Digitalisierung in der GSW eine sehr wichtige, aber durchaus extrem unterschiedliche Rolle. Manche GSW-Sektoren können, wenn nicht als Digitale Innovationstreiber angesehen, so doch als Vorreiter digitaler Geschäftsmodelle und Intensivnutzer bei Anwendung und Vertreibung digitaler Anwendungstools verstanden werden. Diese Vorreiterrolle einzelner GSW-Sektoren (z.B. Gesundheits-Apps) hat sich insbesondere in der COVID-Pandemie herauskristallisiert. Dagegen gibt es aber auch etliche GSW-Sektoren, welche als die Verlierer der Pandemie angesehen werden können, auch – aber nicht nur – wegen fehlender Digitalisierungsmöglichkeiten, geringer Innovationspotentiale und mangelndem Transformationsbestreben.

    So gesehen, könnten manche Sektoren und Teilbranchen der GSW modellhaft als Entwickler, Anwender und Verteiler digitaler Innovationen aber auch als Nutznießer der Digitalisierung und digitaler Transformation der Wirtschaft angesehen werden. Diese Transformation und mit ihr die divergierende Transition innerhalb der GSW-Sektoren haben die letzten beiden Jahren der Covid-Pandemie wie durch ein Brennglas verdeutlich. Aufgrund der Bedeutung der GPW ist eine Untersuchung in diesem Kontext nötig.

    Daher sollen mit dem Projekt „PRE digital health business – Innovation durch Digital Health Ventures in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft“ zu folgenden relevanten Fragen quasi als vorgelagerte Bedarfs- und Relevanzanalyse erste wichtige Erkenntnisse ermittelt werden:

    • Wie ist der Status der Digitalisierung in den Organisationen und Akteuren der GSW?
    • Welche Rolle spielt die digitale Transformation bei den Organisationen und Akteuren der GSW (allgemein und im Kontext der Covid-Pandemie)?
    • Wie meistern die eher digitalaffinen Organisationen und Akteuren spezieller GSW-Sektoren diese Transformation mit neuen innovativen Geschäftsmodellen sowie Anwendungstools und welche Rolle spielen hierbei Digital Health Ventures?
    • Was können andere weniger digitalaffinen Organisationen und Akteuren spezieller GSW-Sektoren lernen und was davon umsetzen bzw. sich aneignen?
    • Wie müssen sich auch Digital Health Ventures aufstellen, um innerhalb der sehr spezifischen und auch starren GSW ihren Markt und ihre Kunden zu finden?

     

    Ziele und Mission

    Mit dem Erkenntnisgewinn dieser aufwendigen PRE-Studie aus Evaluation und Datenanalyse des effektiven und effizienten Umgangs digitaler Tools sowie des Generierens von digitalen Geschäfts- und Anwendungsmodellen in ausgesuchten GSW-Sektoren mittels Kooperation mit Digital Health Ventures sollen transferierbare Einfluss- und Erfolgsfaktoren für wenig digitalaffine GPW-Sektoren ermittelt werden.

    Ein Ziel ist es, zum einen diese ermittelten Faktoren als Anwendungswissen und erste Weiterbildungsmaßnahmen und Umsetzungsempfehlungen für die Organisationen und Akteuren der GPW einfließen zu lassen. Zum anderen ist es ein weiteres Ziel, auf Basis der Relevanz und Bedarfsanalyse diese PRE-Studie in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern konkrete Forschungs- und Drittmittelanträge zu entwickeln. Damit sollen insbesondere der unterstützende Transfer in diejenigen GPW-Sektoren vorangebracht werden, welche zum einen durch die digitale Transformation Probleme haben und zum anderen durch digitale Anwendungen neue Potentiale in der geschäftlichen Tätigkeit von, mit, für und durch Digital Health Ventures sehen.

    Desweitern, quasi als weitergehende Mission, soll hierbei auch das Bewusstsein innerhalb der GSW-Community gestärkt sowie die digitalen Transformationsprozesse in und durch die GSW und den Digital Health Ventures unterstützt werden.

     

    Interdisziplinarität​

    Das Projekt „PRE digital health business“ ist bereits in seinem Forschungsansatz interdisziplinär ausgerichtet. Zum einen ist es eine wirtschaftswissenschaftliche Herangehensweise, welche bei der Forschungsstudie unterschiedliche Teildisziplinen einbezieht wie z.B. Entrepreneurship, Innovationsmanagement, aber auch strategisches Management und Organisations- bzw. Individualverhalten. Zum anderen liegt der Fokus auf den sozialwirtschaftlichen Akteuren und Organisationen insbesondere der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Darüber hinaus wird der interdisziplinäre und institutsübergreifende Austausch von Digital Health Ventures/Startups mit den sehr unterschiedlichen GSW-Sektoren insbesondere auch durch die beiden Institute iuh (Institut für unternehmerisches Handeln) und ifams (Institut für angewandtes Management in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft) repräsentiert.

     

     

  • Zweifacher wissenschaftlicher Erfolg auf der EURAM

    Zweifacher wissenschaftlicher Erfolg auf der EURAM

    Die European Academy of Management Annual Conference fand dieses Jahr vom 14. bis 16. Juni in Dublin, Irland statt und hatte das Fokusthema „Transforming Business for Good”.
     
    Auf der EURAM Konferenz war der von Professor Konrad vorgetragene Beitrag „The Spark that Ignites the Whole: A Case-study on Aggregation Processes of Individual Ambidexterity within Entrepreneurial Teams in the Creative Industries“ der Autoren Florian Koch und Prof. Dr. Elmar D. Konrad (iuh – Hochschule Mainz) sowie Prof. Dr. Alexander Kock (TU Darmstadt) mehr als erfolgreich. Das Paper hat nicht nur den Best Paper Award des SIG Entrepreneurship gewonnen, es wurde auch aus über 1.300 wissenschaftlichen Artikeln als der beste wissenschaftliche Beitrag (EURAM Best Paper Award 2023) prämiert.
     
    Die European Academy of Management ist eine wissenschaftliche Gesellschaft, die das Ziel verfolgt, die akademische Disziplin des Managements in Europa voranzubringen. Mit Mitgliedern aus 60 Ländern in Europa und darüber hinaus verfügt die EURAM über ein hohes Maß an Diversität und bietet ihren Mitgliedern die Möglichkeit, Debatten über eine Vielzahl von Management-Forschungsthemen und -Traditionen zu bereichern. Die EURAM Annual Conference ist hierbei einer der führenden und wichtigsten Tagungen – nicht nur in Europa.

    Foto oben: Verleihung des EURAM 2023 Best Paper Award (von links: Prof. Dr. Niels Noorderhaven (Tilburg University), Prof Dr. Elmar D. Konrad (Hochschule Mainz), Prof. Dr. Alexander Koch (TU Darmstadt) – Bild © EURAM

    Verleihung des SIG Entrepreneurship Best Paper Award (von links: Prof. Dr. Alexander Koch (TU Darmstadt), Prof Dr. Elmar D. Konrad (Hochschule Mainz), Prof. Dr. Luca Gnan (University Tor Vergata, Rom), Prof. Dianne H.B. Welsh, Ph.D. (Bryan School of Business and Economics, Greensboro) – Bild © iuhh

  • Creative Entrepreneurship Day 3

    Creative Entrepreneurship Day 3

    Das Thema des diesjährigen und dritten Creative Entrepreneurship Day am 12. Juli 2023 ist diesmal:

    „AI in CI“

    (artificial intelligence in creative industries)

    Wie verändert Künstliche Intelligenz die Berufe und Geschäftsmodelle im Kultur- und Kreativsektor?

    Durch die Covid-Pandemie wurde der Kultur- und Kreativsektor bereits enorm in Mitleidenschaft gezogen. Durch die aktuelle Diskussion zu ChatGPT ist nun die Künstliche Intelligenz (KI) als neues Change-Momentum in aller Munde. Es scheint, als würde eine noch umfassendere und umwälzendere Transformation auf den Kreativsektor sowie schöpferische, Intellectual Property- und copyright-basierte Berufe zukommen. Über die Gefahren der KI wird mittlerweile in vielen Foren diskutiert. Werden durch die KI bisherige Kreativberufe, ihre Einkunftsgrundlagen, ja sogar ihre Existenz bedroht? Oder hat KI vielleicht auch das Potenzial, die Kreativwirtschaft sogar zu pushen?

    Am dritten CE Day soll gezielt über die Auswirkungen, Chancen und Risiken für kreative und schöpferische (meist freie) Berufe, die durch die enorme Entwicklung von KI entstehen, diskutiert werden. Hierbei stehen Themenbereiche wie Selbständigkeit, freie Berufe, Geschäftsmodelle, Einkunftsquellen u.v.m. im Vordergrund. Da der Kreativsektor sehr divers und komplex zusammengesetzt ist, stehen zunächst die Bereiche Design und Musik im Vordergrund. Ebenso soll hierbei auf die Bedeutung der Sensibilisierung und Qualifizierung in und an den Hochschulen hingewiesen werden.

    Neben einer einführenden Key-Note-Speech werden zudem zwei Podiumsdiskussionen mit Expert:innen, Studierenden, Dozent:innen sowie angehenden Gründer:innen geführt, in denen über die Chancen und Gefahren der KI in der Kreativwirtschaft mit einem Fokus auf Design und Musik debattiert wird. Mit informellem Netzwerken bei einem Umtrunk endet die Veranstaltung.

    Creative Entrepreneurship Day 3

    Programmablauf

    13:00 Uhr: Einlass und Betrachtung der studentischen Projekte

    14:00 Uhr: Begrüßung und Eröffnung der Veranstaltung durch Prof. Dr. Elmar D. Konrad

    ca. 14:10 Uhr: Grußwort der Präsidentin der Hochschule Mainz Prof. Dr. Susanne Weissman

    ca. 14:20 Uhr:


    Key-Note-Speech
    Prof. Dr. Herbert Grüner

    Rektor und Geschäftsführer New Design University Privatuniversität St. Pölten
    Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee

    „Künstliche Intelligenz auch schöpferische Kreativität? – Umwälzende Herausforderungen für die Kreativbranche“

    ca. 14:45/15:00 Uhr:

    Impulsinterviews und Podiumstalk I mit Themenschwerpunkt DESIGN

    „KI: Chancenpotenzial für den Kreativsektor“ versus KI: der Tod von copyright-basierten Geschäftsmodellen“

    Die Entwicklung der KI hat auch die Welt des Designs tiefgreifend verändert. KI-Anwendungen wie generative Design-Tools ermöglichen es Designer:innen, schnell eine Vielzahl von Designoptionen zu erstellen und zu optimieren, die auf bestimmten Parametern und Zielen basieren. KI kann und wird die Designprozesse somit nicht nur erweitern und beschleunigen, sondern auch zeitraubende Routinearbeiten übernehmen. Darüber hinaus helfen KI-Tools hochwertige Designvorlagen für alle anzubieten, die Nutzern ohne formelle Designausbildung erlauben, attraktive und effektive Grafiken zu erstellen.

    Aber auch hier kommen durch und mit der KI im Design Fragen und Bedenken auf. Wird sie letztendlich menschliche Designer:innen ersetzen? Welchen Einfluss hat auf lange Sicht die KI auf das Verständnis von Kreativität und Originalität? Wie wird sich die Rolle freischaffender Designer:innen verändern? Sind traditionelle Geschäfts- und Erlösmodell noch umsetzbar? Nicht nur hierzu soll in diesem Podium untereinander aber auch mit dem anwesenden Auditorium und den digital Teilnehmenden diskutiert werden.

    Prof. Claudia Nass-Bauer (Hochschule Mainz)

    Silke Philipps-Deters (descom)

    Jörg Sabrowski (Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz)

    Moderation Prof. Dr. Elmar D. Konrad (Podium) und Florian Koch (Online)

    ca. 15:45/16:00 Uhr:

    Impulsinterviews und Podiumstalk II mit Themenschwerpunkt MUSIK

    „KI als Demokratisierung der Musik versus Braucht es bei KI überhaupt noch einen Beethoven“

    Die Musikindustrie wurde stets von technologischen Innovationen beeinflusst und vorangetrieben. Insbesondere die Digitalisierung und das Internet bestimmte (und tut dies immer noch) enorme Transformationsprozesse. Nun steht jedoch eine neue Ära der Transformation bevor: die Ära der Künstlichen Intelligenz. KI wirkt sich auf eine Vielzahl von Bereichen aus, von der Komposition und Produktion über das Mixing und Mastering bis hin zum Musikvertrieb, dem Marketing und Künstlermanagement sowie neuartigen Erlösmodellen. Mit KI-Tools können bereits Kompositionen erstellt werden, die auf Stil und Struktur berühmter Musiker:innen sowie auf aktuelle Trends aufbauen. Somit kann Musik auf eine Weise erschaffen werden, die vor wenigen Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre.

    Allerdings wirft die Integration von KI in die Musikindustrie auch Fragen auf. Könnten diese Tools Musiker:innen und Produzent:innen ersetzen? Wie verändert KI die Art und Weise, wie wir Musik hören, machen und schätzen? Sind bestehende Geschäfts- und Erlösmodelle für freischaffender Musiker:innen so noch umsetzbar? Diese Fragen und noch mehr sollen auf zweiten Podium des dritten CE Days erörtert und diskutiert werden.

    Dr. Christiane Albiez (Mitglied der Geschäftsleitung SCHOTT MUSIC GmbH & Co. KG Mainz)

    Sebastian Gsuck & Nûjîn Kartal (MediaApes Neustadt/Berlin)

    Prof. Holger Reckter (Hochschule Mainz)

    Prof. Dr. Stefan Schulte-Holthaus (Hochschule Macromedia München)

    Moderation Prof. Dr. Elmar D. Konrad (Podium) und Florian Koch (Online)

    spätestens ab 17:00 Uhr: Abmoderation und offizielles Ende

    ab ca. 18:00 Uhr: Netzwerken und Umtrunk

    Termin:                    Mittwoch, 12. Juli 2023

    Zeit:                         13:30 Uhr bis 17:00 Uhr

    Ort:                           LUX Pavillon der Hochschule Mainz

    Format:                    hybrid

    • Teilnahme in Präsenz vor Ort im LUX nur durch Einladung
    • Teilnahme via ZOOM offen für alle und kostenlos

    Kurzbiofragien der Referierenden

    Prof. Dr. Herbert Grüner

    Herbert Grüner ist seit 2017 Rektor New Design University Privatuniversität St. Pölten. Davor war er von 2012 bis 2017 Rektor Hochschule für Künste Bremen und von 2002 bis 2006 Präsident Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Seit dem Jahr 2007 ist er zudem ordentlicher Professor für Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften, Fachgebiet Theorie und Geschichte an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee. Seine Forschungs- und Publikationstätigkeiten sind in den Schwerpunkten Kreativwirtschaft, Unternehmensgründung sowie Hochschulmanagement. Neben vielen weiteren Tätigkeiten und Mitgliedschaften in Gremien und Verbänden, wie z.B. dem Deutschen Wissenschaftsrat, ist er auch Mitglied des Hochschulrats der Hochschule RheinMain

    Prof. Dr. Susanne Weissman

    Susanne Weissman ist seit 1. März 2020 Präsidentin der Hochschule Mainz. Sie ist stellvertretende Vorsitzende der Landeshochschulpräsidentenkonferenz (LHPK) Rheinland-Pfalz, Mitglied im Vorstand der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ und der Hochschulallianz für den Mittelstand sowie Mitglied im Präsidium des Gutenberg Digital Hub. Von März 2008 bis Februar 2020 war sie Vizepräsidentin der Technischen Hochschule Nürnberg und in dieser Funktion verantwortlich für die Themenbereiche Personalentwicklung, Hochschulentwicklung und Digitalisierung sowie für die „OHM Professional School“. 2004 wurde sie an die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm berufen und lehrte als Mitglied der Fakultät „Sozialwissenschaften“ Sozial- und Organisationspsychologie in Bachelorstudiengängen, sowie Theorien und Praxis der Beratung im Master. Neben ihrer Tätigkeit in der Lehre und in der Hochschulleitung war sie immer wieder in verschiedenen Gremien als Expertin und Gutachterin aktiv, unter anderem als Mitglied der Jury für das Deutsche Internetinstitut. Nach ihrem Lehramtsstudium für Grund- und Hauptschulen studierte sie Psychologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, wo sie 1992 promoviert wurde. Bis zu ihrer Berufung war sie als approbierte Psychotherapeutin, Supervisorin und als Unternehmensberaterin selbständig tätig.

    Prof. Claudia Nass-Bauer

    Claudia Nass Bauer ist seit 2021 Professorin für Design-Strategie an der Hochschule Mainz im Fachbereich Kommunikationsdesign. An der Hochschule Mainz leitet Claudia Nass Bauer das Projekt Hybrida, das sich auf die Entwicklung von Methoden und Werkzeugen konzentriert, die eine wertorientierte und interdisziplinäre Zusammenarbeit in den Entwicklungsprozessen von KI-Software-Systemen ermöglichen. Außerdem beschäftigt sie sich am Fraunhofer IESE mit User Experience (UX)-Forschung und -Design mit einem starken Fokus auf die Entwicklung neuartiger Kundenerlebnisse für digitale Ökosysteme. Seit 2006 liegt ihr Schwerpunkt dort auf der Entwicklung und Erprobung verschiedener User Centered Design (UCD)-Methoden sowie deren Umsetzung im Rahmen von Forschungs- und Beratungsprojekten für zahlreiche Industriekunden aus unterschiedlichen Bereichen. In Zusammenarbeit mit anderen Kollegen am Fraunhofer IESE untersucht sie derzeit den aktuellen Einsatz von KI-Tools im Rahmen des UCD bzw. welche Vorteile und Risiken damit verbunden sind.

    Silke Philipps-Deters

    Die beruflichen Stationen der Kommunikationdesignerin führten Sie unter anderem zum Design und Vertrieb von Produkten, zur Geschäftsführung eines Designstores und zu freiberuflichen Tätigkeiten als Kommunikationsdesignerin. Diese Erfahrungsvielfalt ermöglicht ihr auch heute einen schnellen Perspektivwechsel zwischen Erwartungen der Kultur- und Kreativwirtschaft, der Politik und den Ansprüchen der mittelständischen Wirtschaft. Frau Philipps-Deters ist Netzwerkerin aus Leidenschaft und hat es sich als Projektleiterin beim Designforum Rheinland-Pfalz zur Aufgabe gemacht, die Kultur- und Kreativszene des Landes zusammenzubringen und sichtbar zu machen.

    Jörg Sabrowski

    Jörg Sabrowski, Diplom-Volkswirt, ist im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz Referent für Kreativwirtschaft. Zudem ist er Vorsitzender des Länderarbeitskreises Kultur- und Kreativwirtschaft der Wirtschaftsministerkonferenz.

    Dr. Christine Albiez

    Christiane Albiez ist seit über zwanzig Jahren beim größten unabhängigen Musikverlag Europas, der Schott Music Group, tätig. Sie absolvierte ein Studium der Germanistik, Musikwissenschaft und Kommunikationswissenschaft in Bonn und Berlin; anschließend promovierte sie bei Prof. Norbert Miller an der Technischen Universität Berlin. Während dieser Zeit schrieb sie über 100 Programmheft-und Booklettexte, Buchbeiträge sowie regelmäßige Kolumnen (u.a. für Berliner Philharmoniker, Münchner Staatsoper, mehrere Kammermusik- und Komponistenlexika, Berlin Classics).

    Nach freien Tätigkeiten als Lehrbeauftragte (Freie Universität Berlin), als Redakteurin bei einer Werbeagentur (Kommunikationskontor Berlin), als Journalistin (Berliner Zeitung, Süddeutsche Zeitung) und in der Programmberatung (Berliner Philharmoniker) begann sie 2001 bei Schott Music. Hier war sie zunächst Unternehmenssprecherin und Head of Promotion, bevor sie 2019 in die Geschäftsleitung des Verlages eintrat. Seither verantwortet sie den Bereich Bühne und Konzert und ist weiterhin Sprecherin des Verlages. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit publiziert sie zu Themen des Musiklebens, engagiert sich in der Weiterbildung von Berufsanfängern und arbeitet in verschiedenen Jurys (u.a. Bach-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg) mit. Sie lebt in Berlin und Mainz, ist leidenschaftliche Chorsängerin und liebt Musik in nahezu jeder Form.

    Prof. Dr. Stefan Schulte-Holthaus

    Stefan Schulte-Holthaus lehrt Musik- und Medienmanagement am Campus München der Hochschule Macromedia. Als Chartmusiker, Musikmanager und Unternehmer kann er über 20 Jahre Erfahrungswissen in seine Lehre einbringen. Zudem hat Herr Schulte-Holthaus im Fachgebiet Unternehmensgründungen und Unternehmertum an der Universität Hohenheim promoviert. In seiner wissenschaftlichen Arbeit verbindet er die psychologischen und wirtschaftlichen Aspekte von unternehmerischem Handeln an der Schnittstelle von Entrepreneurship, Digital Business und Kreativwirtschaft.

    Sebastian Gsuck

    Sebastian Gsuck ist Unternehmensgründer, Futurist wie auch Spezialist im Bereich 3D Audio und immersiver Experiences. Er hat Erfahrungen als Toningenieur aus diversen Musikstudios und verschiedensten Bereichen und führte eine eigene Werbeagentur. Mitbegründer der MediaApes GmbH. Er managet und produziert unterschiedliche Künstler:innen und kreiert 3D Audio Konzepte (Kopfhörer 3D &  3D Lautsprechersysteme wie Auralite3D). Seine Leidenschaft besteht darin, neue Businessmodelle und Produkte in unterschiedlichen Industrien zu formen. Er glaubt, dass die Kombination von unterschiedlichen Technologien und Expert:innen Ideen zum Leben erweckt.

    Nûjîn Kartal

    Nûjîn Kartal ist in immersiven Technologien, Produktionen und 3D Audio Aufnahmen spezialisiert. Verschiedene Projekte in Bereichen wie Sport, Musik, Film und anderen Industrien verhalfen ihm zu vielfältigen Erfahrungen. Mit einem Hintergrund in Soziologie, Philosophie und Sound & Musicproduction arbeitet er als Teil der MediaApes an immersiven Installationen Audiokonzepten und Produktionen (Kopfhörer 3D & 3D Lautsprechersysteme wie Auralite3D). Sein Ziel ist es, Menschen eine grenzenlose Erfahrung zu bieten, sodass das Erlebnis selbst und nicht die Technologie im Mittelpunkt steht.

    Prof. Holger Reckter

    Prof. Holger Reckter ist seit 2010 Professor für Medieninformatik an der Hochschule Mainz im Fachbereich Gestaltung. Er studierte Informatik an der Technischen Universität Berlin mit Nebenhörigkeit an der Hochschule der Künste Berlin mit dem Schwerpunkt User Interface bei Prof. Joachim Sauter. Nach seinem postgradierten Studium der audiovisuellen Medien an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) war er dort im Anschluß als künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig, bevor er in leitend in die Agenturwelt mit dem Fokus interdisziplinärer und crossmedialer Projekte wechselte. 2003 bis 2010 war er Professor an der Hochschule Harz für multimediale Schnittstellen und Produktion interaktiver Anwendungen. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Interaktion (ID/XD) mit rechnerbasierten Mitteln u.a. im Bereich raumbasierter Installationen, der Virtuellen und Erweiterten Realität, sowie der generativen Medien. Prof. Holger Reckter war Mitautor diverser wissenschaftliche Veröffentlichungen und Projekt im Bereich der computerbasierten Interaktion. Er publizierte u.a. auf der internationalen ACM Konferenz NIME (New Interfaces for Musical Expression) und ist Mitgründer und Organisator des seit 2008 regelmäßig stattfinden Workshops für Innovative Computerbasierte Musikinterfaces auf der Konferenz Mensch und Computer.

    Prof. Dr. Elmar D. Konrad

    Elmar D. Konrad hat die erste und einzige fachübergreifende Gründungsprofessur in Rheinland-Pfalz inne. Als Professor für Interdisziplinäres Gründungsmanagement und Kreatives Unternehmertum an der Hochschule Mainz leitet er seit September 2010 das iuh – Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule Mainz. Sein Forschungsschwerpunkt ist Cultural & Creative Entrepreneurship sowie Erfolgsfaktoren in den Creative Industries.

    Florian Koch

    Florian Koch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand das iuh – Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule Mainz. Er studierte Wirtschaftswissenschaften (BA) und Wirtschaftspsychologie (MA). Er forscht und lehrt er an der Hochschule Mainz im Bereich Creative Entrepreneurship und Ambidextrie. Zudem promoviert er kooperativ an der TU Darmstadt. Außerdem hält er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd.

  • Call for Papers für ZfKE-Fokusheft zu Cultural and Creative Entrepreneurship

    Call for Papers für ZfKE-Fokusheft zu Cultural and Creative Entrepreneurship

    Die Zeitschrift für KMU & Entrepreneurship (ZfKE) ist die führende wissenschaftliche Zeitschrift zu den Themen KMU und Entrepreneurship in deutscher Sprache. Seit dem erstmaligen Erscheinen im Jahr 1952, damals noch unter dem Titel »Internationales Gewerbearchiv«, hat sich die ZfKE konsequent weiterentwickelt: Die Zeitschrift arbeitet heute mit einem doppelblind-Gutachtersystem und einem international renommierten Gutachtergremium. Alle Beiträge sind auch online verfügbar.

    Call for Papers für ein Fokusheft zu
    »Cultural and Creative Entrepreneurship«
    Motivation, Innovation und Transformation in und durch die Kultur- und Kreativwirtschaft

    Herausgeber des Fokusheftes:

    • Prof. Dr. Elmar D. Konrad, Professor for Interdisciplinary Startup Management and Creative Entrepreneurship und Leiter des iuh – Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule Mainz.
    • Prof. Dr. Herbert Grüner, Rektor und Geschäftsführer New Design University Privatuniversität St. Pölten und o. Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee

    Die Einreichungsfrist läuft bis zum 30. Juni 2023.

    Den Call for Paper finden Sie hier!

  • Creative Entrepreurship Day 2

    Creative Entrepreurship Day 2

    Tag des Austauschs zwischen Kultur- und Kreativwirtschaft, Politik und Wissenschaft

    Am 14. Juli 2022 war es mal endlich soweit. Nach dem ersten großen und sehr erfolgreichen ersten Creative Entrepreneurship Day im Sommer 2019 konnte nun nach über zwei Jahren Pandemie der Creative Entrepreneurship Day 2 stattfinden. Dieser wurde wieder durch das iuh – Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule Mainz veranstaltet. Der Tag stand im Zeichen des Forschungsprojekts Creative Startup Navigator, das sich auf die Gründungssensibilisierung in kreativaffinen Studiengängen in Rheinland-Pfalz fokussierte.

    Motto des Events war debattieren, inspirieren und interagieren mit der interessierten Öffentlichkeit sowie den Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft und hier insbesondere den Studierenden, Absolvent:innen und zukünftigen Kreativunternehmer:innen.

    Zitat Prof. Dr. Elmar D. Konrad aus der Begrüßung:

    „Das Projekt zielt also auf die Sichtbarmachung der Gründungsrelevanz durch die kreativwirtschaftlich  affinen Studiengänge und damit verbunden auf der  Entwicklung von gezielten Sensibilisierungsformaten für Studierenden hinsichtlich einer späteren Unternehmensgründung und Selbständigkeit. Es ist davon auszugehen, dass durch zielgerichtete Vermittlungsformate die Gründungssensibilisierung und Qualifizierung in diesen Studiengängen erhöht werden kann.“

    Mit herausragenden Referent:innen wurde im Gutenberg Digital Hub vor
    über 70 Gästen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie kreativen Studierenden die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Branche heraus- und
    vorgestellt. Die Eröffnungsrede hielt die Staatssekretärin des Wirtschaftsministeriums Rheinland-Pfalz, Petra Dick-Walther.

    Auszug aus der Rede der Staatssekretärin:

    „Durch diese Studie erhalten wir tiefgehendes Wissen über die Bedürfnisse und Herausforderungen in der unternehmerischen Sensibilisierung und Qualifizierung innerhalb der akademischen Ausbildung der kreativwirtschaftlichen Berufe. Von Mainz bis Kaiserlautern und von Worms bis Trier wurden die kulturellen und kreativen Impulse und Potentiale, welche durch die rheinland-pfälzische Hochschullandschaft für die Kultur- und Kreativwirtschaft entstehen, evaluiert, analysiert und diskutiert. […] Das iuh – Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule Mainz leistet mit dem Projekt „Creative Startup Navigator Rheinland-Pfalz“ hier wichtige Forschungsarbeit.“ 

    Prof. Dr. Holger Simon, Direktor der Pausanio Akademie, gab in seiner sehr fundierten Keynote Speech wichtige Impulse zu Künstlern und Kreativen in der Transformation. So hat er treffend formuliert:

    „Künstler sind die Einzigen, die Zukunft neu denken und zugleich in eine Form bringen können, damit wir sie teilen und kommunizieren können. (…) Was uns alle – die Künstler, Kreativen und Wissenschaftler aber verbindet – ist die Transformation.“

    Anschließend wurde dann mit Karsten Lehmann (Public Affairs Director Germany bei Ubisoft), Dr. Simone Schinz (Geschäftsführerin Hochschule Musik Mainz) und Michaela Wenner (Kommunikationsdesignerin, Gründerin Studio FUN, Autorin) sehr lebhaft und engagiert über die Bedarfe und Formen von Gründungssensibilisierung in den kreativen Studiengängen debattiert.

    Zuletzt waren sich alle darüber einig, dass es im ersten Schritt darum geht, mutig zu sein und es einfach zu machen. Dieses „Machen“ soll mit Angeboten ermutigt und unterstützt werden, damit auch Freiräume entstehen, um Fehler zu machen, daraus zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

    Als abschließender Höhepunkt des Events hat das iuh-Team die Ergebnisse des Projekts Creative Startup Navigator präsentiert. Hierbei wurde sehr anschaulich und interaktiv anhand eines Prototyps das Konzept für einen digitalen Gründungsassistenten für den Kreativsektor vorgestellt. Dieser entstand in enger Zusammenarbeit mit der Zielgruppe und wurde mit dem Fokus auf deren Bedürfnisse entwickelt. Nachdem die Zielgruppe und ihre Bedürfnisse vorgestellt wurde, hat das Projekt-Team live und interaktiv durch einen Teil des Gründungsassistenten geführt. Das Projekt wurde durch das Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz (MWVLW) und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

    Hierbei hob iuh-Mitarbeiterin Elissa Deucher hervor:

    Verallgemeinerung hilft der Zielgruppe nicht weiter. Man muss sich und seine Branche wiederfinden können. Denn die Gründung im Kreativen ist sehr speziell.“

    Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

    Zusätzlich wurde das Event von ausgewählten studentischen Startup-Ideen in Form von einer Poster-Ausstellung und kurzen Video-Clips begleitet. Diese wurde von Mediendesign-Studierenden, Studierenden der Innenarchitektur und Architektur in von Prof. Konrad geleiteten Lehrveranstaltungen erdacht und entwickelt. Abgerundet wurde der zweite Creative Entrepreneurship Day mit einem informellen Netzwerkevent, bei dem sich die Teilnehmer:innen bei einem ungezwungenen Umtrunk austauschen können.

    Die Video-Produktionsfirma Paco Media hat die Veranstaltung mit Foto- und Videoaufnahmen festgehalten.

    Bilder: © Paco Media

    In Kooperation mit:

    Gefödert durch:

    Creativity is my business!

    Am 14. Juli 2022 war es mal endlich so weit. Nach dem ersten sehr erfolgreichen ersten Creative Entrepreneurship Day im Sommer 2019 konnte nun nach über zwei Jahren Pandemie der Creative Entrepreneurship Day 2 (CE-Day 2) stattfinden. Der Tag stand im Zeichen des Forschungsprojekts Creative Startup Navigator. Motto des Events war debattieren, inspirieren und interagieren mit der interessierten Öffentlichkeit sowie den Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft und hier insbesondere den Studierenden, Absolvent:innen und zukünftigen Kreativunternehmer:innen.

    Programm

    Referent:innen

  • Wir gratulieren!

    Wir gratulieren!

    Am 29. Oktober 2021 hat Max Höllen seinen Disputationsvortrag gehalten und somit sein Promotionsprojekt nicht nur erfolgreich, sondern auch mit Auszeichnung (summa cum laude) abgeschlossen. Mit seiner Dissertation zum Thema Finanzierungsinstrumente und Motive im Cultural und Creative Entrepreneurship hat er das Zusammenspiel zwischen Gründungsfinanzierung, Motiven und Erfolg von Gründerinnen und Gründern in künstlerischen, kulturellen und kreativen Branchen untersucht.

    Die Promotion des langjährigen iuh-Angehörigen wurde von Prof. Dr. Elmar D. Konrad betreut. Der Erstgutachter der kooperativen Promotion an der Universität Koblenz-Landau war Prof. Dr. Harald von Korflesch. Als Drittgutachter fungierte Prof. Dr. Alexander Kock von der TU Darmstadt.

    Max Höllen war von 2016 bis Februar 2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter am iuh – Institut für unternehmerisches Handeln. Er war hier unter anderem als Projektleiter für das Projekt „Creative Entrepreneurship Rheinland-Pfalz“ verantwortlich, im Rahmen dessen auch der erste Creative Entrepreneurship Day in Mainz veranstaltet wurde.

    Der Titel der Arbeit ist: „Finanzierungsinstrumente und Motive als Erfolgs-Konfigurationen im  Cultural/Creative Entrepreneurship. Das hybride Zusammenspiel zwischen Finanzierungsinstrumenten und Erfolg unter der Berücksichtigung von Motiven von Unternehmungen in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Eine Mixed-Methods-Studie“

    Das iuh-Team gratuliert Max Höllen herzlich zu seinem erfolgreichen Promotionsabschluss!

    Auf dem Bild v.l.n.r. Prof. Dr. Harald von Korflesch, Max Höllen, Prof. Dr. Elmar D. Konrad, Prof. Dr. Alexander Kock