Autor: Elissa Deucher

  • Selbstständig mit Erfolg!

    Selbstständig mit Erfolg!

    Wir freuen uns im Wintersemester 2023/24 die iuh-Veranstaltungsreihe „Selbstständig mit Erfolg!“ durchführen zu können. Es sind wieder spannende Vorträge von ausgewählten Referent*innen zum Thema Gründung und Selbstständigkeit geplant. Die Teilnehmer*innen können sich an vielfältigem Input zu Themen wie Gründungsfinanzierung, das Gestalten einer Crowdfunding Kampagne, dem Künstlersozialversicherungsgesetz oder Existenzgründung in der Kultur- und Kreativwirtschaft erfreuen. Mit dieser Kombination aus Theorie und Praxis wird ein lebendiges Programm geschaffen.

    Für die Teilnahme senden Sie bitte eine formlose Anmeldung an iuh@hs-mainz.de mit der Angabe, an welcher Veranstaltung Sie gerne teilnehmen würden. Sie erhalten dann zeitnah vor der Veranstaltung entweder die Adresse und Raumnummer oder einen Zoom-Link. Die Veranstaltungen sind kostenlos.

     

  • Creative Entrepreurship Day 2

    Creative Entrepreurship Day 2

    Tag des Austauschs zwischen Kultur- und Kreativwirtschaft, Politik und Wissenschaft

    Am 14. Juli 2022 war es mal endlich soweit. Nach dem ersten großen und sehr erfolgreichen ersten Creative Entrepreneurship Day im Sommer 2019 konnte nun nach über zwei Jahren Pandemie der Creative Entrepreneurship Day 2 stattfinden. Dieser wurde wieder durch das iuh – Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule Mainz veranstaltet. Der Tag stand im Zeichen des Forschungsprojekts Creative Startup Navigator, das sich auf die Gründungssensibilisierung in kreativaffinen Studiengängen in Rheinland-Pfalz fokussierte.

    Motto des Events war debattieren, inspirieren und interagieren mit der interessierten Öffentlichkeit sowie den Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft und hier insbesondere den Studierenden, Absolvent:innen und zukünftigen Kreativunternehmer:innen.

    Zitat Prof. Dr. Elmar D. Konrad aus der Begrüßung:

    „Das Projekt zielt also auf die Sichtbarmachung der Gründungsrelevanz durch die kreativwirtschaftlich  affinen Studiengänge und damit verbunden auf der  Entwicklung von gezielten Sensibilisierungsformaten für Studierenden hinsichtlich einer späteren Unternehmensgründung und Selbständigkeit. Es ist davon auszugehen, dass durch zielgerichtete Vermittlungsformate die Gründungssensibilisierung und Qualifizierung in diesen Studiengängen erhöht werden kann.“

    Mit herausragenden Referent:innen wurde im Gutenberg Digital Hub vor
    über 70 Gästen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie kreativen Studierenden die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Branche heraus- und
    vorgestellt. Die Eröffnungsrede hielt die Staatssekretärin des Wirtschaftsministeriums Rheinland-Pfalz, Petra Dick-Walther.

    Auszug aus der Rede der Staatssekretärin:

    „Durch diese Studie erhalten wir tiefgehendes Wissen über die Bedürfnisse und Herausforderungen in der unternehmerischen Sensibilisierung und Qualifizierung innerhalb der akademischen Ausbildung der kreativwirtschaftlichen Berufe. Von Mainz bis Kaiserlautern und von Worms bis Trier wurden die kulturellen und kreativen Impulse und Potentiale, welche durch die rheinland-pfälzische Hochschullandschaft für die Kultur- und Kreativwirtschaft entstehen, evaluiert, analysiert und diskutiert. […] Das iuh – Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule Mainz leistet mit dem Projekt „Creative Startup Navigator Rheinland-Pfalz“ hier wichtige Forschungsarbeit.“ 

    Prof. Dr. Holger Simon, Direktor der Pausanio Akademie, gab in seiner sehr fundierten Keynote Speech wichtige Impulse zu Künstlern und Kreativen in der Transformation. So hat er treffend formuliert:

    „Künstler sind die Einzigen, die Zukunft neu denken und zugleich in eine Form bringen können, damit wir sie teilen und kommunizieren können. (…) Was uns alle – die Künstler, Kreativen und Wissenschaftler aber verbindet – ist die Transformation.“

    Anschließend wurde dann mit Karsten Lehmann (Public Affairs Director Germany bei Ubisoft), Dr. Simone Schinz (Geschäftsführerin Hochschule Musik Mainz) und Michaela Wenner (Kommunikationsdesignerin, Gründerin Studio FUN, Autorin) sehr lebhaft und engagiert über die Bedarfe und Formen von Gründungssensibilisierung in den kreativen Studiengängen debattiert.

    Zuletzt waren sich alle darüber einig, dass es im ersten Schritt darum geht, mutig zu sein und es einfach zu machen. Dieses „Machen“ soll mit Angeboten ermutigt und unterstützt werden, damit auch Freiräume entstehen, um Fehler zu machen, daraus zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

    Als abschließender Höhepunkt des Events hat das iuh-Team die Ergebnisse des Projekts Creative Startup Navigator präsentiert. Hierbei wurde sehr anschaulich und interaktiv anhand eines Prototyps das Konzept für einen digitalen Gründungsassistenten für den Kreativsektor vorgestellt. Dieser entstand in enger Zusammenarbeit mit der Zielgruppe und wurde mit dem Fokus auf deren Bedürfnisse entwickelt. Nachdem die Zielgruppe und ihre Bedürfnisse vorgestellt wurde, hat das Projekt-Team live und interaktiv durch einen Teil des Gründungsassistenten geführt. Das Projekt wurde durch das Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz (MWVLW) und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

    Hierbei hob iuh-Mitarbeiterin Elissa Deucher hervor:

    Verallgemeinerung hilft der Zielgruppe nicht weiter. Man muss sich und seine Branche wiederfinden können. Denn die Gründung im Kreativen ist sehr speziell.“

    Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

    Zusätzlich wurde das Event von ausgewählten studentischen Startup-Ideen in Form von einer Poster-Ausstellung und kurzen Video-Clips begleitet. Diese wurde von Mediendesign-Studierenden, Studierenden der Innenarchitektur und Architektur in von Prof. Konrad geleiteten Lehrveranstaltungen erdacht und entwickelt. Abgerundet wurde der zweite Creative Entrepreneurship Day mit einem informellen Netzwerkevent, bei dem sich die Teilnehmer:innen bei einem ungezwungenen Umtrunk austauschen können.

    Die Video-Produktionsfirma Paco Media hat die Veranstaltung mit Foto- und Videoaufnahmen festgehalten.

    Bilder: © Paco Media

    In Kooperation mit:

    Gefödert durch:

    Creativity is my business!

    Am 14. Juli 2022 war es mal endlich so weit. Nach dem ersten sehr erfolgreichen ersten Creative Entrepreneurship Day im Sommer 2019 konnte nun nach über zwei Jahren Pandemie der Creative Entrepreneurship Day 2 (CE-Day 2) stattfinden. Der Tag stand im Zeichen des Forschungsprojekts Creative Startup Navigator. Motto des Events war debattieren, inspirieren und interagieren mit der interessierten Öffentlichkeit sowie den Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft und hier insbesondere den Studierenden, Absolvent:innen und zukünftigen Kreativunternehmer:innen.

    Programm

    Referent:innen

  • Wir gratulieren!

    Wir gratulieren!

    Am 29. Oktober 2021 hat Max Höllen seinen Disputationsvortrag gehalten und somit sein Promotionsprojekt nicht nur erfolgreich, sondern auch mit Auszeichnung (summa cum laude) abgeschlossen. Mit seiner Dissertation zum Thema Finanzierungsinstrumente und Motive im Cultural und Creative Entrepreneurship hat er das Zusammenspiel zwischen Gründungsfinanzierung, Motiven und Erfolg von Gründerinnen und Gründern in künstlerischen, kulturellen und kreativen Branchen untersucht.

    Die Promotion des langjährigen iuh-Angehörigen wurde von Prof. Dr. Elmar D. Konrad betreut. Der Erstgutachter der kooperativen Promotion an der Universität Koblenz-Landau war Prof. Dr. Harald von Korflesch. Als Drittgutachter fungierte Prof. Dr. Alexander Kock von der TU Darmstadt.

    Max Höllen war von 2016 bis Februar 2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter am iuh – Institut für unternehmerisches Handeln. Er war hier unter anderem als Projektleiter für das Projekt „Creative Entrepreneurship Rheinland-Pfalz“ verantwortlich, im Rahmen dessen auch der erste Creative Entrepreneurship Day in Mainz veranstaltet wurde.

    Der Titel der Arbeit ist: „Finanzierungsinstrumente und Motive als Erfolgs-Konfigurationen im  Cultural/Creative Entrepreneurship. Das hybride Zusammenspiel zwischen Finanzierungsinstrumenten und Erfolg unter der Berücksichtigung von Motiven von Unternehmungen in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Eine Mixed-Methods-Studie“

    Das iuh-Team gratuliert Max Höllen herzlich zu seinem erfolgreichen Promotionsabschluss!

    Auf dem Bild v.l.n.r. Prof. Dr. Harald von Korflesch, Max Höllen, Prof. Dr. Elmar D. Konrad, Prof. Dr. Alexander Kock

  • Creative Tool Navigator

    Creative Tool Navigator

    Die digitale Workshop-Reihe „Creative Tool Navigator“ wurde vom iuh – Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule Mainz im Rahmen des Projektes „Creative Startup Navigator“ angeboten. Das Projekt wird vom Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz (MWVLW) und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

    Ziel der Workshop-Reihe war es, den Teilnehmer:innen kreative Methoden, zum Beispiel für ihre Gründung insbesondere im Kultur- und Kreativsektor zu vermitteln und sie über das Projekt zu informieren, aber auch von den Teilnehmer:innen Inspirationen für den zweiten Projektabschnitt einzuholen. Es gab bis jetzt drei Workshop-Blocks: #1 Nothing is as easy as innovation, #2 Nothing is as easy as inspiration und #3 Nothing is as easy as financing.

    Im ersten Workshop-Block „#1 Nothing is as easy as innovation“ drehte sich alles um das Product Field. Nach einer kurzen Vorstellung des Tools ging es in die direkte Anwendung. Die Teilnehmer:innen lernten, wie man mithilfe des Tools die Komplexität von Innovationen navigieren kann und gleichzeitig die Perspektiven aller Beteiligten im Blick behält. Das hilft bei der Entwicklung einer Innovation den Fokus zu finden, sie anderen gegenüber überzeugend zu kommunizieren und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

    Im zweiten Workshop-Block „#2 Nothing is as easy as inspiration“ drehte sich alles um kreative Ideenentwicklung. Kreativitätstechniken bieten strukturelle und mentale Hilfe, um auch in eher ideenfeindlichen Situationen leicht neue Gedankenkombinationen (Ideen) entwickeln zu können. In jedem der drei Workshops wurde ein neues Tool vorgestellt und anhand von kurzen Übungen direkt angewandt. Folgende Tools wurden erprobt: die Inspirations Cards, die 6-3-5 Methode und die Walt-Disney Methode. Gemeinsam mit den Teilnehmer:innen konnte so in Erfahrung gebracht werden, welches der Tools die Kreativität am meisten anregt und zur Visualisierung und Weiterentwicklung innovativer Ideen führt.

    Im dritten Workshop-Block „#3 Nothing is as easy as financing “ lernten die Teilnehmer:innen alles, was sie für die erfolgreiche Umsetzung einer Crowdfunding-Kampagne wissen müssen. Neben der Vermittlung des theoretischen Wissens und der Vorstellung eines Best-Practices, stand vor allem die Entwicklung einer eigenen Crowdfunding Kampagne mit einer selbst mitgebrachten Idee im Fokus. Die Workshops fanden mit dem Crowdfunding Enthusiast, zertifiziertem Crowdfunding-Manager und Serien-Crowdfunder Bernhard Lorig vom Gründungsbüro der TU & HS Kaiserslautern statt. Als Best-Practice Beispiel hat sich Michaela Wenner vom Studio Fun vorgestellt und über ihre Erfahrungen mit ihrer Crowdfunding Kampagne berichtet.