Autor: admin

  • COVID-19

    COVID-19

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unsere Büros derzeit nur sporadisch besetzt sind. Damit wir Ihr Anliegen schnellstmöglich bearbeiten können, kontaktieren Sie unsere Mitarbeiter*innen bitte ausschließlich per E-Mail. Die jeweiligen Kontaktdaten finden Sie unter TEAM.

    Beachten Sie darüber hinaus die Informationen auf der Internetseite hs-mz.de/corona

    Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

    Ihr iuh – Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule Mainz

  • EXIST-Gründerstipendium: Anchorpoint

    EXIST-Gründerstipendium: Anchorpoint

    EXIST-Gründerstipendium: Anchorpoint

    Es ist nicht leicht ein Startup zu gründen. Es gehört eine Menge Mut und Enthusiasmus dazu, hierfür auch einen gut dotierten festen Job aufzugeben, wie im vorliegenden Fall zum Beispiel am ZDF. Und es macht das ganze Vorhaben nicht einfacher, wenn eine solche Gründung auch noch in die Hochzeit der Pandemie fällt. Das Start-up-Team Anchorpoint, bestehend aus Jochen Hunz, Matthäus Niedoba und Dennis Schlösser, haben aber all diese Herausforderungen hervorragend gemeistert. Das Team wurde seit August 2020 bis Ende Juli 2021 als ein mit einem EXIST-Gründerstipendium gefördertes Gründungsprojekt an der Hochschule Mainz unterstützt und gecoacht. Die Projektleitung des EXIST-Vorhabens für die Hochschule Mainz hatte Prof. Dr. Elmar D. Konrad, Leiter des iuh – Institut für unternehmerisches Handeln, inne. Dem Team Anchorpoint wurde zudem an der Hochschule ein Raum gegenüber dem iuh zur Verfügung gestellt. Als Mentor fungierte Prof. Tjark Ihmels, Professor für Interaktive Gestaltung am Fachbereich Gestaltung. Anchorpoint hat die EXIST-Förderzeit sehr erfolgreich und mit sehr guten Zukunftsaussichten abgeschlossen und steht nun auf eigenen unternehmerischen Beinen. Für den weiteren unternehmerischen Weg wünsche wir anchorpoint: vivat, crescat, floreat ad multos annos!

    Executive Summary

    In Filmen kaum wegzudenken, in Videospielen die technische Grundlage und in Branchen wie Automobil, Medizin oder Möbeldesign auf dem Vormarsch – 3DComputergrafik ist überall präsent, auch dort, wo wir sie nicht erwarten. 3D-Grafik ist komplex und wird immer komplexer. Vor zwanzig Jahren benötigte eine Computerspielfigur einen Grafiker und einige Kilobyte an Daten. Heute braucht es dafür ein ganzes Team und Daten in Dimensionen mehrerer Gigabyte. In derart aufwändig gewordenen Projekten werden Koordination und Übersicht zur Herausforderung. Überlastung und Komplexitätsmanagement verbrauchen Unmengen an Zeit und Ressourcen und führen zu Frustration bei den Beteiligten. Die Fehleranfälligkeit steigt, was zu verpassten Fristen und Überstunden führt.

    Ein vergleichbares Problem gab es bereits zu einem früheren Zeitpunkt in der Softwareentwicklung. Dieses wurde durch die Entwicklung von Plattformen wie „Github“ gelöst, die sich mittlerweile zu einem Industriestandard entwickelt haben. Aufgrund der deutlich höheren Datenmengen und abweichenden, komplexen Dateiformaten sind diese jedoch für den Einsatz in 3D-Projekten nicht geeignet.

    Mit dem Wachstum des Marktes für 3D-Computergrafiken steigt auch der Bedarf nach einer bedienbaren und zuverlässigen Kollaborationsplattform – diesen wollen die Gründer mit ihrer Software decken. Mit dieser Software werden Dokumentation, Versionskontrolle und repetitive Prozesse automatisiert. Sie vernetzt die Macher von 3D-Computergrafik und wird zur zentralen Plattform der Projektarbeit. Durch ihren Einsatz werden Fehler vermieden, Projektkosten gesenkt und die Digitalisierung der 3D-Computergrafik-Branche vorangetrieben.

    Das Team (Matthäus Niedoba, Dennis Schlösser und Jochen Hunz) ist mit den auftretenden Problemen vertraut. Die Teammitglieder bringen wissenschaftlichen Hintergrund und Berufserfahrung aus Wirtschaft, Design und Informatik mit. Zusätzlich griffen sie auf ein berufliches Netzwerk zurück, um ihre Software nah an der Zielgruppe entwickeln zu können. Mit dem EXIST-Gründerstipendium wurde die Software zur Marktreife gebracht und die Unternehmensgründung konnte vorbereitet werden.

  • Creative Entrepreneurship Rheinland-Pfalz

    Creative Entrepreneurship Rheinland-Pfalz

    Die iuh-Studie »Creative Entrepreneurship Rheinland-Pfalz« wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz gefördert. Die Grundidee der quantitativen Erhebung 2018 war es, möglichst viele Teilnehmer*innen der vorherigen Studie im Sinne einer Longitudinalstudie noch einmal zu befragen, um so Zusammenhänge zwischen den zwei Zeiträumen herstellen zu können. Zusätzlich sollte ein aktuelles Stimmungsbild über die Bedürfnisse und die Zufriedenheit von Kultur­ und Kreativschaffenden in Rheinland-Pfalz gewonnen werden.

    Es war dabei von Anfang an wichtig, ein Netzwerk von Kultur- und Kreativwirtschafts­multiplikator*innen aufzubauen, um der Studie eine gute Reichweite zu geben und Wissen in ganz Rheinland-Pfalz mit Expert*innen auszutauschen. Dazu wurde am 18. September 2018 der Erste Runde Tisch des Kultur- und Kreativwirtschaftsnetzwerks für Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen, der sehr viel Anklang fand.

    Mit Unterstützung des Netzwerks führte das iuh schließlich Gruppendiskussionen in Mainz, Kaiserslautern, Koblenz und Trier durch, um O-Töne von den Kreativschaffenden zu erhalten und die Ergebnisse der Onlineumfrage kritisch zu beleuchten und zu reflektieren.

    Das gesammelte Datenmaterial wird nun zusammengeführt, um so den Zusammenhang zwischen Verhalten bei der Gründungsfinanzierung (Studie 2013) und dem Erfolg (Studie 2018/19) herauszustellen. Die daraus erwachsenen Publikationen werden eine umfassende Arbeits- und Entscheidungsgrundlage für die Unterstützung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Rheinland-Pfalz sein – für Förderstrategien und -maßnahmen der Politik und der Multiplikator*innen, Weiterbildungsangebote, Studiengänge und nicht zuletzt die Kreativen selbst.

    Im Rahmen der Studie wurde als der zentrale Multiplikatorenevent am 4. Juli 2019 der Creative Entrepreneurship Day – quasi als erster Kreativwirtschaftstag des Landes Rheinland-Pfalz – in Mainz veranstaltet.

    Zur Projektseite

    Booklet zur Studie: Finanzierung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Rheinland-Pfalz 2019

    gefördert durch:

    https://www.hs-mainz.de/fileadmin/_processed_/0/9/csm_Logo_Wirtschaftsministerium_f462b650d0.png

  • Creative Entrepreneurship Day

    Creative Entrepreneurship Day

    Am 4. Juli 2019, fand der Creative Entrepreneurship in Mainz statt – quasi der erste Kreativwirtschaftstag Day Rheinland-Pfalz. Dieser Event hatte ein großes positives Echo und der Nachklang hält bis heute an. Es war ein Tag, an dem der Austausch der Kultur- und Kreativwirtschaft im Mittelpunkt stand. Ein Clash of Cultures zwischen Kreativen, Auftraggeber*innen, Wissenschaft, Politik und Financiers. Der ganze Tag hatte eine in sich stimmige Dramaturgie innerhalb sehr spannenden Räume und Orten.

    #debattieren: Grundlegend war an diesem Tag die Frage: Welche Rahmenbedingungen können Kultur- und Kreativschaffende in Rheinland-Pfalz dabei unterstützen, erfolgreich und innovativ zu sein?

    Zu dieser Fragestellung fand im Interimsplenarsaal des rheinland-pfälzischen Landtags eine spannende Debatte mit Vertreter*innen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft und hochkarätigen Referenten*innen wie z.B. Prof. Dr. Günter Faltin im Interimsplenarsaal des Landtags statt. Die lebhaft geführte Debatte wurde mit den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Entrepreneurship-Forschung und der Studie zur Kultur- und Kreativwirtschaft für Rheinland-Pfalz angeheizt.

    #inspirieren: Ob zum Thema „Finanzielle Förderung für Kultur- und Kreativunternehmen in Rheinland-Pfalz“ oder „Wie unterstützen Stadt, Land und Regionen Gründungen in der Kultur- und Kreativwirtschaft?“ Es entstand ein angeregter Dialog sowie ein intensiver Austausch, der auch noch heute nachwirkt.

    #präsentiere: Unter diesem Hashtag haben die Creative People RLP mit ihren Elevator Pitches für lockere Stimmung und viel Interesse gesorgt. Bei den Ständen konnten die Besucher*innen des Creative Entrepreneurship Days viele neue Eindrücke sammeln und mit den erfolgreichen Entrepreneur*innen ins Gespräch kommen.

    Zusätzlich gab es auch die Möglichkeit, Institutionen der Gründungsförderung und Kultur- und Kreativwirtschaft an ihren Ständen kennenzulernen.

    #interagieren: Dieser aufregende Tag könnte man dann bei schönem Wetter, leckerem Wein und Bier mit guter Musik von Lilli Rubin im Innenhof des Landesmuseums Mainz ausklingen lassen. Der erste Creative Entrepreneurship Day RLP mit über 200 Teilnehmer*innen war ein großer Erfolg.

    Damit sich alle die Erinnerungen an diesen Tag jederzeit vor Augen führen können, haben wir vom iuh, zusammen mit Samir Meslem und Blindspot Filmproduktion einen Film gemacht, der deutlich das Motto dieses Tages versinnbildlicht: „creativity is my business!“

  • Successful Matching in RLP

    Successful Matching in RLP

    Am 29. November 2018 fand im Rheinland-Pfalz-Saal des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) ein Expertensymposium zum Thema erfolgreiches Matching in Rheinland-Pfalz.

    Teamgründungen aber auch vernetzte Start-ups sind wirtschaftlich erfolgreicher, schaffen Arbeitsplätze, sichern Mehrwert und fördern die nachhaltige Unternehmensentwicklung sowie die Wettbewerbsfähigkeit. Dies haben Statistiken gezeigt. Ein Problem junger Gründer/innen ist es jedoch, passende Teampartner, Kooperationspartner, Schlüsselkunden und geeignete Finanziers zu finden. Insbesondere gilt das zudem in der Unternehmensnachfolge, wobei das Finden und Zusammenführen geeigneter externer Nachfolger immer dringender wird. Das aktuelle Zauberwort heißt daher: „Matching“.

    Das Expertensymposum richtete sich daher an KMU und Start-ups, Entscheidungsträger, Akteure der Gründungsförderung, Verbände und Interessensvertretungen von Unternehmen und auch vor allem auch an Gründer, junge und erfahrene Unternehmer, Wiedereinsteiger und Gründungsinteressierte und insbesondere auch an potenzielle Unternehmensnachfolger bzw. Unternehmensübergeber. Im Symposium wurden die einzelnen Aspekte des Matching im Gründungs- und KMU-Kontext erläutert, die Bedeutung hierzu sensibilisiert und erste Schritte der Umsetzung in Rheinland-Pfalz besprochen.

    Als Keynote-Speaker konnte Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Georg Gemünden (TU Berlin & BI Oslo) gewonnen werden, der über „Successful Matching: wissenschaftliche Grundlagen und Konsequenzen!“ referierte.

    Anschließend fanden, moderiert durch Prof. Dr. Elmar D. Konrad, Impulsstatements und Diskussionen zu drei Matching-Aspekten und Formaten bzgl. verschiedener Themenfeldern stat:

    1)    Gründer meets Gründer (zur Teambildung) & Gründer meets Idee (zur Potenzialausnutzung und Verwertung)

    2)    Start-up meets Finanzierer (zur Sicherung der Finanzierung) & Start-up meets Industrie (für Kooperationen und Marktzugang)

    3)    Gründer meets Nachfolger (zur Unternehmensnachfolgeregelung)

  • Erster Runder Tisch der Kultur- und Kreativwirtschaft Rheinland-Pfalz

    Erster Runder Tisch der Kultur- und Kreativwirtschaft Rheinland-Pfalz

    Auf Initiative von Prof. Dr. Elmar D. Konrad und Max Höllen, Projektverantwortliche von „Creative Entrepreneurship Rheinland-Pfalz“ am iuh – Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule Mainz, fand am 18. September 2018 der erste Runde Tisch des Kultur- und Kreativwirtschaftsnetzwerks Rheinland-Pfalz an der Hochschule in Mainz statt.

    Circa 40 Akteure der rheinland-pfälzischen Kultur- und Kreativwirtschaft waren an diesem Tag in der Hochschule Mainz, um dort im Rahmen von Workshops, Präsentationen und Gesprächen über die Bedarfe und strategische Ausrichtung der Branche zu diskutieren. Sowohl Gründer/innen und Unternehmer/innen als auch Multiplikator/innen und Repräsentant/innen von Wirtschafts- und Kulturministerium Rheinland-Pfalz waren anwesend. Wichtiger Bestandteil des Round Tables war eine Ideenfindung, wie die Daten und Ergebnisse der Studie nach ihrem Abschluss möglichst nachhaltig und gewinnbringend der Kultur- und Kreativwirtschaft zur Verfügung gestellt werden und dadurch einen konkreten Nutzen darstellen können. Darüber hinaus wurden gemeinsam Konzepte erarbeitet, wie der am 4. Juli 2019 vom iuh geplante „Creative Entrepreneurship Day 2019“ aussehen kann. Als Zukunftsperspektive wurde zudem gemeinsam überlegt, wie das Netzwerk in der rheinland-pfälzischen Kultur- und Kreativwirtschaft weiter verfestigt und ausgebaut werden kann. Zum Abschluss des Tages konnten die Netzwerk-Kontakte im Rahmen eines gemütlichen Get-togethers bei rheinland-pfälzischem Wein und Brezeln vertieft werden.  Das Besondere an dieser Zusammenkunft war außerdem, dass sowohl Akteure aus der Wirtschaft als auch aus dem Kulturbereich anwesend waren und somit die Interdisziplinarität der Branche adäquat widerspiegelten.

  • What Is Social Entrepreneurship and	  Why Should We Care?

    What Is Social Entrepreneurship and Why Should We Care?

    Am 4. Mai 2017 konnten junge Social Entrepreneure und solche, die es werden möchten, einem inspirierenden Vortrag zu Social Entrepreneurship beiwohnen und sich austauschen.

    Dr. Eric Staley, einem großen Namen auf dem Gebiet des Social Entrepreneurships, sprach über „Social Entrepreneurship – Friend, Families, And Fools: From Start-up to Scale!“ Hierbei widmete er sich der Thematik von Start-Up Strategien und beleuchtete, welche Unterschiede und Vorteile sich für Unternehmen ergeben, die die Bereitschaft zeigen, sich sozial zu engagieren.

    Eric Staley, Senior Fellow an der Harry S. Truman School of Public Affairs der University of Missouri, ist seit über 40 Jahren als Forscher und Berater im Bereich Nonprofit Management aktiv. Im Laufe des Vortrags wurde der aktuelle Stand der jungen Diskussion festgehalten und mit Beispielen aus Staleys umfassender Erfahrung bebildert. Es wurden u.a. folgende Fragen gestellt und beantwortet: Wo stehen Unternehmer in der heutigen Gesellschaft? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Social Entrepeneur und einem Unternehmer? Gibt es einen Unterschied?

    Anschließend hatten die Teilnehmer*innen u die Möglichkeit, zahlreiche Fragen zu stellen – von der Rolle von Social Entrepreneurship in untypischen Regierungssystemen bis hin zur Rolle einzelner Social Entrepreneure für die Wirtschaft.

    Dieser Event wurde vom iuh – Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule Mainz in Kooperation mit der Deutsch-Amerikanischen Akademie Rheinland-Pfalz e.V. und dem Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz veranstaltet.

  • SYMPOSIM „Unternehmensnachfolge	  als Gründungskonzept“

    SYMPOSIM „Unternehmensnachfolge als Gründungskonzept“

     

    Am 6. Mai 2015 veranstaltete das iuh – Institut für unternehmerisches Handeln unterstützt vom strategischer Partner der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ein Symposium zum Thema „Unternehmensnachfolge als Gründungskonzept“. Im Rahmen von Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden erörterten Wissenschaftler und Experten an diesem Tag, welchen Beitrag die Wissenschaft zur Nachfolgeproblematik leisten kann. Darüber hinaus ging es um die Frage, welche Rolle Gründer in diesem Zusammenhang spielen können.

    Die Nachfolge eines Unternehmens ist ein zunehmend drängendes Thema des Mittelstandes. Auch in Rheinland-Pfalz stellt sich für immer mehr Unternehmen die Frage: Wie soll man die Unternehmensnachfolge organisieren? Wo und wie findet man einen passenden Nachfolger? Und welche Rolle spielen externe Gründer als potenzielle Kandidaten?

    Die Veranstaltung war konzipiert als Diskussionsforum, in dem neueste Erkenntnisse aus der Forschung zur Unternehmensnachfolge vorgestellt wurden. Zudem wurde debattiert und erarbeitet, was Hochschulen in Lehre, Forschung und Weiterbildung, aber auch im „Matching“, sprich dem Zusammenbringen von Gründer*innn und Entrepreneuren als potenziellen Nachfolgeakteuren leisten und anbieten können, um die Bedarfe und Wünsche des Mittelstands zu unterstützen. Hierzu kamen ausgewiesene Experten aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, den Kammern und der Beratung mit Gründungsinteressierten und Unternehmer*innen ins Gespräch.

    Zum Auftakt bot das iuh Workshops an, in deren Rahmen sich die Teilnehmer zwei wichtigen Facetten des Themas widmeten. Stefan Horn, Unternehmensberater mit den Schwerpunkten Gründung und Nachfolge, leitete einen Workshop zum Thema „Die emotionale Seite im Unternehmensnachfolgeprozess“. Parallel informierte Jörg Bunzel, Wirtschaftsingenieur und Projektmanager bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in seinem Workshop über „Finanzierung und Fördermöglichkeiten für Gründer, Gründungsinteressierte und nachfolgesuchende Unternehmer“.

    Anschließend trafen sich die Teilnehmer und Gäste in großer Runde in der Aula der Hochschule. Mit den beiden Referentinnen, Prof. Dr. Petra Moog (Lehrstuhl für allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Unternehmensnachfolge, Universität Siegen) und Prof. Dr. Birgit Felden (Institut für Entrepreneurship, Mittelstand und Familienunternehmen der HWR Berlin, EMF Institut) konnten zwei der aktuell renommiertesten Wissenschaftlerinnen in Sachen Unternehmensnachfolge für diesen Nachmittag gewonnen werden.

    Unter der Leitfrage „Was braucht der Mittelstand und was kann die Hochschule leisten?“ fand zum Abschluss eine rege Podiumsdiskussion mit den anwesenden Wissenschaftlern und Experten statt. Die große Zahl der Redebeiträge – sowohl im Rahmen der Workshops, der Diskussion als auch in der abschließenden Netzwerkrunde – zeigte, dass das Thema „Nachfolge“ zukünftig auch an der Hochschule Mainz (noch) mehr in den Fokus rücken wird.

  • Verleihung Kurt-Dörr-Preis

    Verleihung Kurt-Dörr-Preis

    Das iuh erhält Kurt-Dörr-Sonderpreis!

    Das iuh – Institut für unternehmerisches Handeln wurde bei der 50 Jahrfeier des Fachbereichs Wirtschaft der Fachhochschule Mainz mit dem Kurt-Dörr-Sonderpreis ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde im Rahmen der Feierlichkeiten am 04. April 2014 überreicht.

    Der Sonderpreis wurde von Frau Claudia Huberti, Vorsitzende des Wirtschaftsforums der Fachhochschule Mainz e. V., an die ehemaligen geschäftsführenden Leiter: Prof. Dr. Matthias Eickhoff und Prof. Dr. Sven Fischbach sowie an den aktuellen Leiter: Herrn Prof. Dr. D. Elmar Konrad verliehen. Ebenfalls wurden die Mitarbeiter/-innen lobend für Ihr Engagement erwähnt.

    „Hervorgehoben wird das außerordentliche und nachhaltige Engagement für den Fachbereich Wirtschaft und die Hochschule sowie die kompetente Betreuung und fachliche Begleitung der Studierenden.“

  • Planspiel CUP der Hochschule Mainz

    Planspiel CUP der Hochschule Mainz

    24 Berufsbildende Schulen aus Rheinland-Pfalz mit insgesamt 916 Schülern und Schülerinnen hatten das Planspiel in im Schuljahr 2013/14 durchgeführt. Es verlangte von ihnen, ein fiktives Unternehmen zu übernehmen und bei der Unternehmensführung wichtige Entscheidungen zu Themen wie der Preisstrategie, Finanzierung, Mitarbeiterzahl oder dem Werbebudget zu treffen. Hierbei mussten die verschiedenen Teams sowohl auf ihre eigenen Strategien achten als auch auf die Entscheidungen der Konkurrenz eingehen und reagieren.

    Das Unternehmensplanspiel TOPSIM easyManagement wurde seit 2009 durch das iuh – Institut für unternehmerisches Handeln an den berufsbildenden Schulen des Landes Rheinland-Pfalz durchgeführt. Das Projekt „Unternehmensplanspiele an Berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung gefördert, um frühzeitig Unternehmergeist zu wecken. In den Jahren von 2009 bis 2013 hatten sich über 3.700 Schülerinnen und Schüler an 59 Berufsbildenden Schulen als Unternehmer erprobt. Damit wurden mehr als 50 Prozent der Berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz erreicht.

    Zum Abschluss dieser Projektreihe wurde am 12. Februar 2014 ein landesweiter Planspiel-Cup in der Hochschule Mainz veranstaltet. Hierbei zeichnete die damalige Wirtschaftsministerin Eveline Lemke die Sieger gemeinsam mit dem damaligen Präsidenten der Hochschule Prof. Dr.-Ing. Gerhard Muth und dem Leiter des iuh – Institut für unternehmerisches Handeln, Prof. Dr. Elmar D. Konrad, aus. Ministerin Eveline Lemke unterstrich: „Mit dem Spiel gelingt es, den Schülerinnen und Schülern bereits in der Ausbildung die Perspektive der Selbständigkeit zu eröffnen und Verständnis für unternehmerische Verantwortung zu schaffen. Das Ergebnis der Evaluation des Planspiels bei Schülern und Lehrern zeigt, dass das Spiel Interesse für das wichtige Thema Existenzgründung weckt.“ Die Hochschule Mainz und das iuh sehen die Durchführung des Planspiels als einen Bestandteil ihrer Aufgabe zur Gründungsförderung an.